Jeden Punkt unten kannst du in der App nachprüfen. Wo eine andere Art von App besser ist, sagen es die letzten Abschnitte.
1. Punkte für jedes Gericht
Jeder Eintrag in Matcha ist ein Gericht an einem Ort, bewertet mit 1 bis 10 Punkten, auch halben. Zu jeder Punktzahl gehört auch ein Wort, von „Finger weg“ unter 4 bis „Perfekt“ bei 10. Du siehst es, wenn du ein Gericht in einer geteilten Liste bewertest.
Das Restaurant bekommt trotzdem eine Zahl: deinen Schnitt über die Gerichte, die du dort hattest. Auf der Karte zeigt sein Pin die Punktzahl deines besten Gerichts dort. So fällt ein Lokal mit einem perfekten Teller auf, auch wenn der Rest nur okay war. Unter Essen bewerten findest du Tipps, wie du jedes Mal gleich bewertest, und die Restaurant-Tagebuch-App zeigt, wo diese Schnitte auftauchen.
2. Jedes Essen hat sein eigenes Ranking, und die Kategorien legst du fest
Pizza, Ramen, Eis, Zimtschnecke: Jedes Essen, das du einträgst, bekommt eine eigene Liste, das Beste zuerst, über alle Städte, in denen du es hattest. Die Kategorien benennst du selbst. Nenn eine „Iced Matcha“ oder „Kaiserschmarrn“, und sie bekommt ein eigenes Ranking. Auf der Seite jedes Essens kannst du es umbenennen, mit einem anderen zusammenführen oder löschen.
Die Rankings gibt es auch nach Stadt, Restaurant und Jahr. Holt sich ein neues Gericht den ersten Platz in seiner Kategorie, zeigt Matcha es als deine neue #1 und nennt den Ort, den es geschlagen hat. Wie das Ranking für ein einzelnes Essen aussieht, zeigt die Seite Matcha-Ranking-App.
3. Dein Geschmack statt Sterne von Fremden
Jedes Ranking in Matcha kommt aus deinen eigenen Punkten. Öffentliche Bewertungen hat Matcha nicht, und die App sagt auch nicht voraus, was dir schmecken wird. Die einzigen anderen Punkte in der App sind die deiner Freunde: in einer Liste, die ihr teilt, oder bei Orten, die sie dir schicken.
KI nutzt Matcha auch nicht. Du wählst das Gericht und vergibst die Punkte, und Ortsvorschläge kommen aus Apple Karten und von dem Ort, an dem dein Foto entstanden ist.
Das heißt auch: In einer Stadt, in der du noch nie warst, kann dir Matcha nicht sagen, wo du essen sollst. Dafür suchst du auf der Karte (die Ergebnisse kommen aus Apple Karten) oder fängst mit unseren Guides an, etwa zu Croissants in Paris. Matcha vs. Google-Maps-Listen vergleicht deine eigenen Punkte genauer mit öffentlichen Sternen.
4. Standardmäßig privat
Du legst kein Konto an. Deine Gerichte, Fotos und Notizen sind auf deinem iPhone gespeichert, und Matcha hat keinen Feed und keine Follower. Freunde sehen nur, was du ihnen schickst, und die Gerichte, die du in eine geteilte Liste stellst.
Matcha sendet Nutzungsstatistiken und Absturzberichte. Darin stehen nie die Namen deiner Gerichte, Orte oder Listen, keine Fotos und keine Notizen. Außerdem meldet Matcha Meta, wenn die App geöffnet wird, um die eigene Werbung zu messen. Unter Profil › Nutzungsdaten teilen schaltest du alles ab.
Werbung zeigt die App nicht, sie finanziert sich über das Abo. Profil › Daten exportieren speichert deine Gerichte, Listen und Orte als Datei, deine Fotos in einem Ordner.
5. Verdeckt bewerten in geteilten Listen
Leg eine Liste für eine Reise oder eine Pizza-Tour an und lade Freunde über iCloud ein. Alle fügen Gerichte hinzu und bewerten sie. Die Punkte einer Freundin für ein Gericht siehst du erst, wenn du es selbst bewertet oder als „Nicht probiert“ markiert hast. Ihre 9 kann deine 7 also nicht beeinflussen.
Sobald du bewertet hast, drehen sich die Karten um, und du siehst alle Punkte, dazu die Punktzahl der Liste: den Schnitt aus allen. Ein Gericht kann so „#1 in Pizza-Crew“ werden. Alle brauchen Matcha auf einem iPhone, mit Matcha Pro oder der Testphase. Mehr dazu unter Restaurants mit Freunden bewerten.
6. Google-Maps-Listen, importiert auf deinem iPhone
Liegen deine Orte in Google-Maps-Listen, nimm sie mit. Teile eine Liste aus Google Maps mit Matcha oder füg ihren Link unter Profil › Aus Google Maps importieren ein. Matcha liest die Liste auf deinem iPhone, sie geht also direkt von Google auf dein Handy. Eine Google-Maps-Liste fasst bis zu 3.000 Orte, und Matcha nimmt alle.
Die Orte kommen nach Stadt gruppiert, alle mit Häkchen. Entferne die Häkchen bei allem, was du nicht willst, und der Rest landet als gespeicherte Orte auf deiner Karte, als kleine dunkle Pins. Die Liste muss in Google Maps vorher auf „Geteilt“ stehen, und importierst du sie noch mal, überspringt Matcha die Orte, die schon da sind. Schritt für Schritt: Google-Maps-Listen übertragen. Für eine Kopie deiner Listen als Dateien: Google-Maps-Liste exportieren.
7. Bilder für deine Top 5, deine #1 oder ein Podium
Aus jedem Essen, jeder Stadt, jeder Liste und jedem Jahr wird ein Bild: Top 5, Große #1 oder Podium, als Story, Post oder Quadrat. Du wählst das Coverfoto, den Text und die Farben und ob Punkte, Städte und Preise zu sehen sind. Auch ein einzelnes Gericht bekommt ein Bild, als Foto oder Polaroid. Freunde brauchen kein Matcha, um ein Bild anzusehen.
Das Bild fürs Jahr kommt aus „Dein Foodie-Jahr“, dem Rückblick von Matcha auf die Gerichte, die du in einem Jahr bewertet hast. Er zählt deine Gerichte und Städte, deine neuen #1, das Essen, das du am häufigsten hattest, was du ausgegeben hast, und deinen besten Monat. Du kannst ihn an jedem Tag im Jahr öffnen, und sein Bild heißt „Best of 2026“, wenn du den Titel nicht änderst.
Um die Orte selbst weiterzugeben, macht „Meine Orte senden“ einen Link. Eine Freundin mit Matcha bekommt eine Kopie in „Will ich probieren“, mit deinem Gericht und deinen Punkten, und zu dir kommt nichts zurück.
8. Neun Sprachen
Die App gibt es auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch (Brasilien), Niederländisch, Japanisch und Koreanisch, und sie übernimmt die Sprache deines iPhones. Stand Oktober 2026 zeigt Belis App-Store-Eintrag nur Englisch, und Savor gibt es auch nur auf Englisch (die Quellen stehen unter Beli-Alternativen).
Matcha neben anderen Arten von Food-Apps
Mit „Sterne-Apps“ sind Apps und Kartendienste gemeint, in denen die Öffentlichkeit Orte bewertet. „Karten für gespeicherte Orte“ sind Apps, in denen du Orte anpinnst, die du magst oder besuchen willst. Die Tabelle zeigt, was für jede Art typisch ist, Stand Oktober 2026, und einzelne Apps weichen davon ab. Die Seite Alternativen zu Matcha nennt sie beim Namen.
| Sterne-Apps | Karten für gespeicherte Orte | Matcha | |
|---|---|---|---|
| Was Punkte bekommt | Das ganze Restaurant | Meist nichts; bei manchen gibst du einem Ort Sterne | Jedes Gericht, 1 bis 10, auch halbe Punkte |
| Wessen Geschmack | Ein Schnitt vieler Bewertungen | Deiner, in Notizen und Tags | Deiner, dazu der deiner Freunde in einer geteilten Liste |
| Was du zuerst siehst | Gut bewertete Orte oder Orte in der Nähe | Deine Pins, nach Ordner oder Tag | Dein Bestes von jedem Essen, nach Stadt, Restaurant oder Jahr |
| Wer sieht, was du einträgst | Bewertungen sind meist öffentlich | Privat, geteilt oder öffentlich, je nach App | Nur du, bis du teilst |
| Orte zum Probieren | Ein Lesezeichen oder eine gespeicherte Liste | Die Hauptaufgabe | „Will ich probieren“, mit dem Gericht zum Bestellen |
| Bewerten mit Freunden | Alle bewerten für sich | Geteilte Listen, meist ohne Punkte | Geteilte Listen, Punkte verdeckt, bis du bewertet hast |
| Konto | Zum Posten oder Speichern meist nötig | Meist nötig | Keins |
| Geräte | Meist Handy und Web | Meist Handy und Web | Nur iPhone (ab iOS 26) |
| Preis | Meist kostenlos | Kostenlos, oft mit Bezahlstufe | Kostenloser Download; 7 Tage Testphase, dann 9,99 €/Jahr oder 0,99 €/Woche |
Wo andere Apps besser sind
- Android, iPad und Web. Matcha ist eine iPhone-App und braucht iOS 26 oder neuer. Beli, Mapstr und Google Maps laufen alle auf Android.
- Preis. Google-Maps-Listen sind kostenlos, und Mapstr ist bis 300 Orte kostenlos (Stand Oktober 2026). Matcha ist ein kostenloser Download mit 7 Tagen Testphase, danach kostet es 9,99 € im Jahr oder 0,99 € pro Woche ohne Testphase. In der App können auch andere Pläne erscheinen, die Preise unterscheiden sich je nach Land, und nach der Testphase ist nichts mehr gratis (Preise).
- Neue Orte finden. Google-Maps-Rezensionen zeigen dir, was viele Leute von einem Restaurant hielten, bevor du hingehst, und Beli empfiehlt Orte aus einer großen Community. Matcha weiß nur, was du und deine Freunde bewertet habt.
- Öffentliche Karten. Bei Mapstr folgst du den Karten von Freunden, Magazinen und Creators. In Matcha teilst du gezielt: mal ein Bild, mal einen Link, mal eine Liste.
Seiten im direkten Vergleich: Beli-Alternativen, Mapstr-Alternative und Matcha vs. Google-Maps-Listen.
Weiterlesen
- Warum es Matcha gibt: das Problem, für das die App gemacht ist
- Für wen Matcha ist, und wer besser etwas anderes nimmt
- So funktioniert Matcha, vom ersten Gericht bis zur geteilten Liste
- FAQ für alles andere

