Das Problem
Das beste Gericht deines Lebens. Weg.
Ein Freund fragt, wo er in Tokio Ramen essen soll. Die Brühe weißt du noch, den Namen nicht, und das Foto steckt irgendwo in deiner Mediathek.
Matcha gibt es, weil man das Beste, was man isst, schnell vergisst. Sterne auf Karten bewerten ganze Restaurants nach dem Geschmack von Fremden, und Notizen und Screenshots gehen unter. In Matcha, einer iPhone-App, bewertest du jedes Gericht selbst, jedes Essen bekommt sein eigenes Ranking aller Zeiten, und die Orte, die du probieren willst, warten auf einer Karte.
Das Problem
Ein Freund fragt, wo er in Tokio Ramen essen soll. Die Brühe weißt du noch, den Namen nicht, und das Foto steckt irgendwo in deiner Mediathek.
Sterne helfen nicht
Eine Zahl für ein ganzes Lokal, gemittelt aus den Urteilen Fremder. Sie sagt dir nicht, für welchen Teller du wiederkommen solltest.
Die Idee
Gib jedem Gericht 1 bis 10 Punkte. Jedes Essen bekommt sein eigenes Ranking, von Matcha Latte bis Margherita.
Will ich probieren
Speichere den Ort und das Gericht, das du bestellen willst. Sobald du dort gegessen hast, wandert der Ort in deine Rankings.
Wenn Freunde fragen
Teile ein Bild deiner besten Pizza oder schick deine Orte an eine Freundin, die Matcha hat.
Datenschutz
Du brauchst kein Konto, und es gibt weder Feed noch Follower. Was du teilst, entscheidest du.
Die ganze Geschichte
Ein Freund fliegt nach Tokio und fragt, wo er Ramen essen soll. Du hattest dort vor zwei Jahren eine Schüssel, an die du heute noch denkst. Die Brühe weißt du noch, und die Schlange vor der Tür. Der Name ist weg, und das Foto steckt irgendwo in deiner Mediathek, zwischen einem Zugticket und einem Sonnenuntergang.
Zu Hause passiert dir das genauso. Du weißt, dass ein Döner alle anderen in der Stadt geschlagen hat, aber nicht mehr, an welchem Imbiss. Und ob der neue Laden an der Ecke besser war, weißt du auch nicht.
Wir haben Matcha gemacht, damit du die Antwort auf dem Handy hast, wenn dich das nächste Mal jemand fragt.
Die Sterne auf einer Karte beantworten eine andere Frage. Sie sind eine Zahl für ein ganzes Restaurant, gemittelt über Fremde. Sie sagen dir, was die meisten Leute von dem Lokal hielten.
Was du wissen willst, ist kleiner und persönlicher: War die Carbonara in dieser Trattoria besser als die im letzten Frühjahr? Eine 4,6 sagt dir das nicht. Dieselbe Küche kann deine beste Carbonara machen und ein Tiramisu, das du gleich wieder vergisst, und eine Zahl fürs ganze Restaurant verrät nicht, für welchen Teller du wiederkommen solltest.
Rezensionen auf Karten sind außerdem öffentlich. Laut Googles Hilfeseite sind alle Rezensionen auf Google Maps öffentlich, und jeder kann sehen, was du hinzufügst (Google, Stand Oktober 2026). Für eine Rezension passt das. Für eine Notiz an dich selbst über eine Schüssel Ramen ist es mehr, als du brauchst. Unter Matcha vs. Google-Maps-Listen steht, was beide gut können.
Vielleicht führst du schon eine Liste. Eine Zeile in der Notizen-App wie „Lissabon: Pastel de nata, 9“ ist schnell geschrieben. Nach ein paar hundert Zeilen kannst du sie aber weder nach Punkten sortieren noch auf einer Karte sehen. Eine Tabelle sortiert gut, nur tippst du am Tisch ungern hinein, während das Essen kalt wird.
Screenshots von Lokalen, die du auf Instagram gesehen hast, stapeln sich in der Mediathek, und einen Monat später weißt du nicht mehr, in welcher Stadt sie waren. Gespeicherte Orte in einer Karten-App wissen, dass du hinwolltest. Wie es dort war, wissen sie nicht.
Matcha ist eine iPhone-App für Foodies: Du bewertest die Gerichte, die du isst, siehst deine beste Pizza, deine besten Ramen oder deinen besten Matcha Latte im Ranking und hast jeden Ort auf einer Karte, dazu eine Liste „Will ich probieren“.
Du gibst jedem Gericht 1 bis 10 Punkte, auch halbe, dazu ein Foto, den Preis und eine Notiz, wenn du willst. Jedes Essen bekommt sein eigenes Ranking über alle Städte, in denen du es gegessen hast. Deine beste Pizza ist also die beste, die du irgendwo hattest. Neapel und New York stehen in derselben Liste.
Holt sich ein Gericht den ersten Platz, sagt Matcha es dir: „Nie war Pizza so gut.“ Dazu nennt die App den Ort, der gerade von Platz 1 gerutscht ist. Unter Essen bewerten findest du Tipps, damit deine Skala stabil bleibt und eine 9 in Tokio dasselbe heißt wie eine 9 zu Hause.
Erzählt dir jemand von einem Lokal, speicherst du es in „Will ich probieren“, mit dem Gericht, das du bestellen willst. Es wartet als pinker Pin auf deiner Karte, neben den Orten, die du schon bewertet hast. Sobald du dort gegessen und das Gericht bewertet hast, wandert es in deine Rankings.
Orte, die schon in Google Maps gespeichert sind, nimmst du mit. Teile eine Liste aus Google Maps mit Matcha oder füg ihren Link im Profil ein, wähl die Orte aus, und sie landen auf deiner Karte. Mehr zu „Will ich probieren“, zur Food Bucket List und dazu, wie du eine Google-Maps-Liste aufs iPhone überträgst.
Zurück zum Freund, der nach Tokio fliegt. Du kannst ihm ein Bild deiner Top 5 Ramen schicken, als Story, Post oder Quadrat, und er braucht kein Matcha, um es anzusehen. Hat er Matcha, schickst du ihm mit „Meine Orte senden“ einen Link, der deine Orte in seine Liste „Will ich probieren“ kopiert. Was er damit macht, kommt bei dir nicht an.
Für eine gemeinsame Reise legt ihr über iCloud eine geteilte Liste an, in der alle dieselben Gerichte bewerten. Die Punkte der anderen siehst du erst, wenn du selbst bewertet hast. Mehr dazu unter Restaurants mit Freunden bewerten.
Du legst kein Konto an. Dein Tagebuch bleibt auf deinem iPhone, und niemand sieht es, bis du etwas daraus teilst. Nutzungsstatistiken kannst du im Profil abschalten. Was Matcha anders macht geht den Rest Punkt für Punkt durch.
Die ganze Anleitung, Bildschirm für Bildschirm, steht unter So funktioniert Matcha. Geht es dir vor allem um Matcha Latte, zeigt dir die Seite Matcha-Ranking-App dieses eine Getränk aus der Nähe.
Matcha kann ein paar Dinge und lässt vieles weg. Wenn dich einer dieser Punkte abschreckt, ist es besser, du weißt es jetzt.
Ist da ein K.-o.-Kriterium dabei, findest du unter Alternativen zu Matcha Apps, die einiges davon können, und wofür jede gut ist. Klingt das alles nach dir, lies Für wen ist Matcha?. Andere Fragen beantwortet die FAQ.
Weil dieselbe Küche deine beste Carbonara machen kann und ein Tiramisu, das du gleich wieder vergisst. Eine einzige Zahl fürs Restaurant verrät nicht, für welchen Teller du wiederkommen solltest. In Matcha bekommt jedes Gericht seine eigenen 1 bis 10 Punkte, und die Zahl eines Restaurants ist dein Schnitt dort.
Sie beantworten eine andere Frage. Sterne auf der Karte sind öffentliche Rezensionen eines ganzen Lokals, gemittelt über viele Leute. Matcha speichert deine eigenen Punkte für jedes Gericht, privat, bis du sie teilst. Du kannst beides nutzen: Matcha importiert geteilte Google-Maps-Listen.
Matcha ist einfach der Name der App. Du kannst jedes Essen und jedes Getränk ranken, von Pizza und Ramen bis zu Croissants und Kaffee. Matcha Latte ist eine der Kategorien, die dir die App beim Einrichten vorschlägt.
Nein. Matcha hat keinen Feed und keine Follower, und niemand sieht dein Tagebuch, bis du etwas daraus teilst: ein Bild deiner Top 5, einen Link mit deinen Orten oder eine Liste, die du mit Freunden führst.
Der Download ist kostenlos. Matcha Pro kostet nach 7 Tagen Testphase 9,99 € im Jahr oder 0,99 € pro Woche ohne Testphase. In der App können auch andere Pläne erscheinen, die Preise unterscheiden sich je nach Land, und nach der Testphase ist nichts mehr gratis.
Von Matcha bis Margherita. Du bewertest jedes Gericht und siehst deine Besten aller Zeiten im Ranking. Orte, die du noch probieren willst, kommen auf deine Liste.
