Worin sich die Listen einig sind
Plaq steht auf 7 der 8 Listen. Es fehlt nur bei Gault&Millau, dessen Liste in Paris eine einzige Adresse nennt: Jean-Paul Hévin. Angelina liegt mit 4 Listen auf Platz 2. Acht Orte teilen sich Platz 3 mit je 3 Listen, vier weitere Platz 11 mit je 2.
Insgesamt nennen die Listen 42 Orte, und 28 davon stehen nur auf einer. Sortiraparis nennt 22 Orte, mehr als jede andere Liste. Von diesen 22 stehen 17 auf keiner anderen Liste. Alle 9 geöffneten Orte auf der Liste von Paris Secret sind gerankt.
Der Guide MICHELIN nennt fünf Orte, und alle fünf sind gerankt: Plaq, L’Éclair de Génie Café und drei Hotels (La Réserve Paris, Four Seasons Hotel George V und The Peninsula Paris). Zusammen mit Jean-Paul Hévin von Gault&Millau nennen die Restaurantführer sechs gerankte Orte. Die anderen acht, darunter Angelina und die Cafés in Saint-Germain, werden nur von Stadtmedien genannt.
Das 6. Arrondissement hat die meisten gerankten Orte, nämlich vier: Café de Flore, Les Deux Magots und Dengo in Saint-Germain-des-Prés sowie Chapon in Odéon. Das 8. hat drei, alle rund um die Champs-Élysées. Die zehn gerankten Orte außerhalb des 6. liegen alle am rechten Seineufer.
Heiße Schokolade in Paris
Auf Pariser Speisekarten heißt das Getränk chocolat chaud. Angelina eröffnete 1903 in der Rue de Rivoli 226. Dort ist auch der Salon de Thé, den dieser Guide zählt. Carette eröffnete 1927 an der Place du Trocadéro. Les Deux Magots nennt 1884 als Gründungsjahr, Café de Flore 1887.
In den Bestelltipps tauchen zwei französische Begriffe auf. À l’ancienne, bei Angelina und Les Deux Magots, heißt „nach alter Art“. Chantilly, bei Carette und Ladurée, ist gesüßte Schlagsahne.
Manche Hotels bieten ihre heiße Schokolade nur saisonal an. Schau vor dem Besuch nach, was auf der Karte steht und wann geöffnet ist.